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ETHNOCINECA 2015

Zum neunten Mal verwandelt die ETHNOCINECA dieses Jahr Wien zum Zentrum der dokumentarischen Filmszene: an fünf Tagen laden wir unser Publikum dazu ein, die Vielfalt des Genres zu erkunden.

Auch in diesem Jahr zeigen wir Besonderheiten und Neuigkeiten des ethnographischen und dokumentarischen Films und diskutieren diese mit KollegInnen aus Theorie und Praxis. 48 Filme, die in Zusammenarbeit mit unseren hochgeschätzten KuratorInnen – Arash T. Riahi, Gerald Straub und Ulrike Davis-Sulikowski – ausgewählt wurden, erzählen vom 4. bis 8. Mai 2015 im Wiener VotivKino von der Diversität menschlicher Lebenswelten und komplexen Fragen des Zusammenlebens.

Neben Diskussionen mit 18 anwesenden FilmemacherInnen geht außerdem der Wettbewerb in der Kategorie studentisches ethnographisches Filmschaffen – der ETHNOCINECA Students Shorts Award (ESSA) – nach erfolgreichem Einstand im vergangen Jahr heuer in die zweite Runde. Die Filme der ETHNOCINECA Projektwerkstatt bilden den traditionellen Abschluss des Filmfests und auch ein sorgsam ausgewähltes Rahmenprogramm wird nicht fehlen: eine interaktive Ausstellung, Konzert und Party begleiten das Festivalprogramm.

Das Team der ETHNOCINECA wünscht gute und anregende Unterhaltung!


PUBLIKUMSBEFRAGUNG ZU DEN ÖSTERREICHISCHEN FILMFESTIVALS

Filme werden gemacht, um gesehen zu werden, um Emotionen auszulösen oder Bewusstsein zu wecken. Filmfestivals schaffen Aufmerksamkeit für Filme und die Menschen dahinter – sei es am roten Teppich, beim Filmgespräch oder bei der Diskussion danach.

Was bedeutet Filmfestival für Sie?
Wir wollen mehr über die BesucherInnen der österreichischen Filmfestivals erfahren und bitten Sie daher, an unserer Umfrage teilzunehmen.

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Es ist bereichernd Filme zu sehen, die weder dem Mainstream des TV Narrativs mit ihrer hochglanz-erprobten Dramaturgie entsprechen, noch dieser anderen Mainstream-Logik folgen – nämlich der, einen „hardcore-Kunstanspruch“ verfolgen zu müssen. Es sind Filme, die nicht dem Ruf nach großmöglicher Medienwirksamkeit großer Filmfestivals um jeden Preis gehorchen wollen, sondern solche, die ehrlich, lebendig und unaufdringlich von Lebenswelten erzählen, deren Bereisen sich lohnt." (Arash T. Riahi)

„Verborgene Details aus allen Ecken der Welt ermutigen zu neuen Denk und Sichtweisen. Daher ist die ETHNOCINECA ein großartiges und vor allem notwendiges Festival. Es sorgt für Überraschungen, es öffnet neue Perspektiven und lässt einen nicht in Ruhe mit vermeintlich gewohnten Vorstellungen. Einzutauchen in die unzähligen Momente unvorhersehbarer "Geschichten" ist nicht nur horizonterweiternd sondern gleichzeitig auch Genuss. In diesem Sinne - viel und mehr davon!" (Gerald Straub)

„Ich liebe Film, jede Art Film, doch ganz besonders liebe ich den dokumentarischen Film und da immer wieder am meisten die Blickvektoren der Anthropologie. Die wollen und müssen sich nicht um visuelle Standards, kommerzielle Formate, etablierte Rezeptionsgewohnheiten oder zeitgeistige thematische Moden kümmern, sondern können sich auf die Menschen und Lebenswelten, von und mit denen sie erzählen, konzentrieren. Dabei werden ständig verschiedenste Grenzen überschritten, durchlässig oder wenigstens sichtbar gemacht. Genau das gefällt mir so sehr am anthropologischen Kino, beziehungsweise dem Filmschauen und Filmzeigen wie es das ETHNOCINECA-Team praktiziert – alles steht zur Debatte.“ (Ulrike Davis-Sulikowski)